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Zwitscherhighlights im Mai 2019, Teil 2

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Schon etwas älter, aber jetzt erst entdeckt:

Zwitscherhighlights im Mai 2019, Teil 1

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Freitag, 31. Mai 2019

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In dieser Woche verweilte ich aus beruflichen Gründen in Passau. Bei der Anreise mit dem Zug machte ich dabei die Entdeckung, dass man bei der Bahn sein Zugticket neuerdings selbst entwerten kann. Vorausgesetzt man hat sein Ticket in die BahnApp geladen, kann man es, sobald man an seinem reservierten Platz sitzt, ganz einfach mit zwei Klicks entwerten. Hat man nicht reserviert, muss man vorher noch Wagen- und Platznummer eingeben. Der Zugbegleiter kommt dann auch nicht mehr zur Kontrolle.

Passau ist eine wunderschöne alte Stadt. Sehr viele altehrwürdige Gemäuer mit vielen kleinen wunderschönen Gässchen dazwischen. Leider fehlte mir die Zeit die Stadt ausgiebig zu erkunden. Aber zwei abendliche Spaziergänge waren dann doch drin.

Kirche und andere Bauwerke können die in Passau.
Zwischen den Häusern viele kleine Gassen.

So schön diese Stadt auch ist, aber ihre Lage zwischen drei Flüssen und starker Fahrzeugverkehr in den engen Straßen machen der Stadt sehr zu schaffen. Ich hatte schon den starken Eindruck, dass der Verkehr für diese Stadt ein massives Problem darstellt.
Zu den engen Straßen kommt das Problem, dass man wegen der Flüsse immer auf eine Brücke angewiesen ist, um in einen anderen Stadtteil zu kommen.
Mit Sicherheit keine einfache Aufgabe für die Planungsabteilung der Stadt.

Das Wasser der Flüsse stand übrigens Oberkante Unterlippe. Die Flüsse hatten ordentlich Strömung und standen keinen ganzen Zentimeter unterhalb der Schutzmauer. Die Stadt war sichtlich gerade am aufatmen, dass der Regen eine Pause gemacht hat. Allerdings sind die Einwohner dort wohl sehr Hochwasser erprobt. So erzählten mir jedenfalls die Hotelbetreiber.

Hochwasser an Donau und Inn. An einigen Stellen trat das Wasser schon leicht übers Ufer bzw. über die Mauer.

Apropos Hotel: Das Hotel* in dem ich untergekommen war, war ein ganz und gar zauberhaftes Hotel. Ich mag es wenn Hotels auf Kleinigkeiten Wert legen und sich in diesen Kleinigkeiten von anderen unterscheiden. Bei meiner Ankunft stand auf dem Anmeldezettel oben „Passierschein A38“ drüber. Als Asterix-Kenner musste ich laut loslachen als ich das gelesen habe. Zimmerservice gab es auch für Hunde. Die sechs Getränke in der Minibar waren im Preis mit inbegriffen und wurden jeden Tag neu aufgefüllt. Auch das Film- und Fernsehangebot ließ keine Wünsche offen. Hinweischilder an Türen und Wänden waren kreativ und nicht 0815-Standart. Die Menschen, die dieses Hotel betreiben, lieben ihre Arbeit. Und das hat man in jeder Hinsicht gemerkt.

Mal ein kreatives „Bitte aufräumen“-Schild für das Hotelzimmer.
An der Zimmertür ein diskreter Hinweis an was man alles vor verlassen des Zimmers gedacht haben sollte.
Warnhinweis an der Badezimmertür.

Auf dem Rückweg musste ich dann, nachdem der Zug eingefahren war, erstmal fünf Minuten warten bis ich einsteigen durfte. Der Grund: Grenzkontrolle. Sechs Bundespolizisten gingen erst durch den aus Österreich ankommenden Zug und gaben ihn anschließend zum Ein- und Aussteigen frei. Was haben wir nur aus diesem Europa gemacht, indem man frei reisen können sollte? Schlagartig wurde mir bewusst, wie sehr das mühsam Erreichte der letzten Jahrzehnte binnen kürzester Zeit zurück gedreht wurde.

*Keine Werbung, weil ich das Hotel aus persönlicher Erfahrung empfehlen kann.

Wandel

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Wenn ich eine Sache bei der Bundeswehr sehr schätze, dann sind das Veranstaltungen im Rahmen der politischen Bildung. Das regelmäßige auseinandersetzen mit politischen und gesellschaftlichen Themen schärft immer wieder den Blick und führt oft zu Orten zu denen man sonst eher nicht hingeht.
Letzte Woche stand eine dreitägige Exkursion ins Ruhrgebiet an. Thema „Strukturwandel im Ruhrgebiet“.

Für mich weniger eine Exkursion, da ich da wohne. Ich bin nicht im Pott geboren, bin ein „Zugezogener“, eher durch Zufall, weil es sich einfach so ergeben hat. Und irgendwie bin ich hier hängen geblieben. Sechzehn Jahre lebe ich nun in dieser ständig sich verändernden Welt an der Ruhr. Als Kind in meiner sauerländischen Heimat saß ich vor dem Fernseher und sah im Fernsehen viel vom Zechensterben und vom Ende der Kohle. Ich sah auf der Mattscheibe Proteste von Stahlarbeitern, die gegen ihre drohende Arbeitslosigkeit kämpften, und Bergmänner mit gesenktem Blick, wenn auf eine Zeche der Deckel drauf kam. Was das alles bedeutet war mir damals alles andere als klar.

Erst als ich selbst hier hin gezogen bin, habe ich diesen Strukturwandel in vielen Formen miterleben können. Nachbarn, die früher auf dem Pott malocht haben, erzählten mir von der Kameradschaft unter Tage, ich lernte die Trinkhallenkultur sehr zu schätzen, und ich kann immer noch zusehen wie die Städte sich hier verändern von Industriestandorten zu modernen Wohngebieten oder gar Naherholungsgebieten mitten in der Stadt.
Als ich nach Dortmund zog konnte ich die Entstehung des Phönixes-Geländes live mitverfolgen. Das stillgelegte Stahlwerk hat „der Chinese“ abgebaut und in China wieder zusammengebaut, und nun ist da ein See, der sich jeden Tag über zahlreiche Besucher freut. Deutlicher kann man Strukturwandel nicht sehen.

Das eine ist der äußerliche Wandel. Etwas anderes ist der Wandel in der Gesellschaft, bei den Menschen, die hier leben. Ich glaube für die betroffenen Arbeiter in der Stahl- und Kohleindustrie war und ist dieser Wandel alles andere als einfach. Mir steht es auch wirklich nicht zu darüber ein Urteil zu fällen ob das funktioniert oder nicht. Ich lebe mit meinem Job auf einer Insel der Glückseligkeit und war nie im Zugzwang als Stahlarbeiter oder Bergmann mich umorientieren zu müssen.

Allerdings finde ich, dass die Ehrlichkeit und die Hilfsbereitschaft aus dem ehemaligen Bergbau hier im Ruhrgebiet immer noch stark vorhanden ist. Man kann vielleicht die Art der Unternehmen in einer Region verändern, aber nicht die Menschen, die dort leben. Dieser Schlag Mensch ist es auch, der dafür gesorgt hat, dass ich hier hängen geblieben bin und sozusagen eine neue Heimat gefunden habe.

Bei der dreitägigen Bildungsveranstaltung treffen wir auf Menschen, die von diesem Wandel betroffen waren bzw, sind. Ein ehemaliger Bergmann führt uns durch das Bergbaumuseum in Bochum, ein AuZiBi des Hafenmanagements in Duisburg führt uns durch den Hafen, ein ehemaliger Opelmitarbeiter zeigt uns seine Stadt Bochum, ein Historiker führt uns über die Zeche Zollverein in Essen. Als Ingenieur war ich natürlich auch begeistert vom Walzwerk Thyssen Steel. Ein bisschen Stahlbau gibt es ja dann doch noch in dieser Gegend. Am Ende gibt es noch einen Einblick in die tägliche Arbeit der Wasserschutzpolizei in Duisburg.

In diesen drei Tagen ist mir das Ruhrgebiet wieder ein Stück näher gekommen, teilweise auch mit Bildern und Erzählungen, die ich trotz meines langen Wohnsitzes hier, noch gar nicht kannte. Und einmal mehr bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich gerne hier lebe und ich die Menschen hier besonders gerne mag.

Zeche Zollverein in Essen. Vom Dach aus kann man weit in das Ruhrgebiet hineinsehen.
Kunst oder wie?
Anschauungsbergwerk im Bergbaumuseum in Bochum.
Verkehrskontrolle auf Rhein und Ruhr und anderen Wasserstraßen in NRW. Die Wasserschutzpolizei gewährte einen spannenden Einblick.

Wochenende 11./12. Mai 2019

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Früher bin ich gerne mit meiner Oma zum Minigolf gefahren. So mit leicht abgeranzten Bahnen, wo man erstmal das Laub aus dem Loch pulen musste bevor es losging. Die Punkte wurden auf einer Pappkarte mit einem Bleistift mit 6B Mine notiert. Und weil das Kind letztens meinte, dass es gerne Minigolf spielen möchte, und ob ich nicht Lust hätte am Wochenende mit Kindern samt Eltern vom Verein zum Minigolf zu gehen, da ahnte ich nicht was mir da blüht.

Golf’n Glow. So gloat man heute.

Minigolf spielt man nämlich heute in dunklen Kellern, die mit neonfarbenen Kunstwerken an den Wänden, beleuchtet mit Schwarzlicht, die Minigolfbahnen in Filmthemen einbetten.
Und nicht nur das, man minigolft dazu mit einer 3D-Brille auf der Nase, denn die Bilder an den Wänden waren in 3D und auch die Minigolfbahnen wirken mit dieser Brille leicht schwebend im Raum. Manche Bahnen waren ähnlich der Bahnen wie man sie vom Freilichtminigolf her kennt, einige Bahnen waren aber mit pfiffigen Ideen gespickt. Da wurde der Golfball z.B. wenn man ihn die Rampe hochgespielt hat, von einer Schneckenwinde zu einem Trichter befördert und dann rollte der Ball durch ein System aus durchsichtigen Kunststoffschläuchen zu seinem Ziel.
Die Ergebnisse der Mitspieler wurden ganz modern auf einem Handy festgehalten.
Insgesamt etwas gewöhnungsbedürftig alles, aber irgendwie auch ein cooles Erlebnis. In jedem Fall etwas was man auch mal bei Dauerregen mit Kindern gut machen kann.

Die Filmmotive an den Wänden waren gut gemacht und mit 3D Effekten.
Nicht überall gab es die üblich bekannten Hindernisse auf den Bahnen zu überwinden.

Die Termine für die geplanten Sportevents in diesem Jahr rücken immer näher.
Als Test für den bald anstehenden ersten Halbmarathon bin ich mal zwei Stunden am Stück gelaufen. Ganz locker, um auch sicher durchlaufen zu können. Das ging ganz gut und am Ende sind es sogar fast 18 Km geworden. Die restlichen drei sollten also auch kein Problem darstellen. Ich bin sehr guter Dinge.
Am Abend nach dem Lauf ging sogar noch eine kleine Schwimmeinheit, die dann aber nicht mehr ganz so locker.

Zwitscherhighlights im April 2019

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Fast hätte ich die vergessen: Die Zwitscherhighligts aus dem vergangenen Monat.

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#wmdedgt 05/2019

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Das Jahr 2019 rast nur so an mir vorbei und schwupps ist auch schon Mai! Und weil wir heute den 5. Mai haben gibts im Blog wieder etwas aus der Rubrik Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Nach einer Idee von der lieben Frau Brüllen.

Der Morgen.
Weil Sonntag ist klingelt heute kein Wecker. Früher konnte ich ja ohne Probleme bis 13 Uhr im Bett bleiben. Seit ich die 40 passiert habe, geht das irgendwie nicht mehr, was ich aber auch nicht als schlimm empfinde. Gegen neun muss Frauchen mit Hundi vor die Tür die Blase entleeren (also die von Hundi). Und weil die Schlafzimmertür nicht richtig zu ist stürmt der Hund von der Wohnungstür durch ins Schlafzimmer, um ins Bett zu springen und mir liebevoll durchs Gesicht zu lecken.
Also: Zeit aufzustehen.
Es folgt ein ausgiebiges Frühstück begleitet von der Sendung mit der Maus im Fernseher. Heute wird etwas über Biber berichtet. Und so weiß ich jetzt warum Biber überhaupt Bäume fällen.

Der Mittag.
Bei meinem Vater in der sauerländischen Heimat stapelt sich die Paketpost. Weil ich sehr selten daheim bin leite ich meine Pakete zu ihm um. Das ist eine scheinbar kleine aber in Wirklichkeit eine sehr große Hilfe.
Es gibt reichlich Neuigkeiten auszutauschen, Kaffee zu trinken und Kekse zu Essen.
Zuhause begebe ich mich in meine Hängematte und Schmöker in dem Buch „Clever Küchen kaufen“, denn große Veränderungen werfen ihre Schatten voraus …

Der Abend.
Sonntag Abend ist immer Schwimmtraining im Triathlonverein. Ich ziehe gute 1500 Meter in verschiedensten Schwimmstilen durchs Wasser. In der Zeit in der ich diese 1500 Meter schwimme, schwimmen die ambitionierten Landesliga Wettkämpfer 2300 Meter. Das sind echt beeindruckende Zeiten, die die da schwimmen.
Seit ich regelmäßig im Verein schwimme habe ich endlich mal vernünftig Kraulschwimmen gelernt und meine gesamt Schwimmtechnik deutlich verbessert. Die Geschwindigkeit wird sich nun früher oder später einstellen. Für meinen diesjährigen Triathlon in Hamburg bin ich guter Dinge was das Schwimmen angeht.
Während nun der Tatort läuft muss ich noch einiges zusammenpacken. Die nächste Dienstreise in den Süden der Republik steht morgen an. Und dann gehts auch gleich ins Bett, denn morgen wird’s kein liebevollen Wecken durch Hundi geben, sondern wieder durch den bösen Wecker.

Freitag, 26. April 2019, Ostern und so

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Die Zeit rast im Moment nur so an mir vorbei. Und das meine ich gar nicht mal negativ. Die vergangene Woche hatte viele schöne Sachen für mich im Gepäck.

Zunächst war da ja Ostern. So entspannt habe ich Ostern schon lange nicht mehr verbracht.
Gründonnerstag bin ich in meiner Geburtsstadt über den Berg mit prozessioniert. Jedes Jahr geht dort von Gründonnerstag Abend bis Karsamstag in der Früh stündlich eine Prozession von der Kirche in der Stadt zu einer Kapelle auf dem Berg und wieder zurück. Vorweg tragen zwei Personen verkleidet als Jesus und Simon von Cyrene ein großes Holzkreuz. Dafür kann man sich bewerben, wenn man der Meinung ist, dass man das tun möchte, z.B. um Buße zu tun. Welche Stunde und ob man Jesus oder Simon ist, wird ausgelost. In jungen Jahren bin ich jedes Jahr einmal an Ostern mit dieser Prozession gegangen. Danach viele Jahre nicht mehr. Im vergangenen Jahr hatte ich irgendwie das Bedürfnis da mal wieder mitzugehen. Es letztes wie dieses Jahr einfach schön mal ruhig und besinnlich, teils nachdenkend den Weg mit vielen anderen aber doch auch irgendwie mit sich alleine zu gehen. Es könnte fast schon eine wieder entdeckte Tradition werden. Ich habe sogar schon darüber nachgedacht ob ich nicht mal selbst als Kreuzträger mitgehen soll.

Kirche in der sauerländischen Heimat. Ausgangspunkt für die stündliche Karfreitagsprozession.


Karfreitag stand ausgiebig Sport auf dem Programm. Erst eine große Runde auf dem Rad und anschließend eine kleine Runde im Schwimmbecken.
Karsamstag gab es an der Burgruine Hohensyburg ein Mittelalterspektakel. Dort konnte man viele Menschen antreffen, die sich gerne in das Mittelalter zurückversetzen. Natürlich nur mit den schönen Dingen aus dieser Zeit, wie der Kleidung oder dem Essen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur einer von denen wirklich wie im Mittelalter leben möchte. #körperhygiene #hunger #krieg
Highlight war ein echtes Ritterturnier mit Lanze zu Pferd. Auch das ein oder andere aufwendig gestaltete Kostüm war ein Highlight.

Mittelalterspektakel an der Burgruine Hohensyburg.
Ritterturnier zur Erheiterung des Volkes.
Sau mit Feuer unterm Hintern.


Den Ostersonntag verbrachte ich in der Sonne schnorchelnd bei der Mischpoke in der sauerländischen Heimat. Das Ruhen wurde lediglich zwischendurch von Grillgut und Kuchen unterbrochen.
Der Ostermontag war wieder ein schöner Trainingstag mit Schwimmen und Radfahren, denn die geplanten Wettkämpfe nahen mit großen Schritten.

Meine Lieblingsradtrainingsrunde: Immer im Kreis auf Phönix West.

Seit einigen Tagen besitze ich ein neues Accessoires: Ein Nasenfahrrad. Der letzte Sehtest war eher suboptimal und jetzt ist es soweit. Was ich bisher völlig unterschätzt hatte:
Die Kompetenz, die man ausstrahlt, wenn man während der Besprechung die Brille abnimmt, nachdenklich und zugleich lässig den Brillenbügel an den Mund hält, und dann etwas schlaues oder auch nicht so schlaues sagt.

Im Job war ich wieder mal auf Reisen. Diesmal in den Norden. Es ging zwei Tage um die Ausbildung von Fahrlehrern. Das Fahrlehrergesetz hat in seiner Neufassung festgelegt, dass die Ausbildung und Prüfung von Fahrlehrern nun Kompetenzorientiert erfolgen soll. Eine spannende Sache, insbesondere weil diese Art der Ausbildung sich stark an der späteren tatsächlichen Tätigkeit orientiert und weniger verschult ist. Auch die Prüfungen sind dann weniger ein Frage-Antwort-Spiel mit stumpfer Wissensabfrage, sondern mehr der Blick darauf, kann er oder sie auch das was später im Job benötigt wird.
Jetzt hoffe ich, dass ich Kompetenz genug bin, an der Umsetzung mitzuwirken.

Und dann war noch das Internet kaputt. Es wird ja oft schlecht über die Anbieter und deren schlechten Service bei technischen Problemen berichtet. Ich muss hier mal eindeutig eine Lanze für meinen Anbieter brechen: Nach meinem Anruf bei der Servicehotline (ohne lange Warteschleife) hatte ich binnen zwei Tagen einen Techniker im Haus, der sofort das Problem gefunden und nachhaltig gelöst hat.

Dienstag, 16. April 2019

Dienstag, 16. April 2019 published on Keine Kommentare zu Dienstag, 16. April 2019

Die vergangene Woche und die letzten zwei Wochenenden waren spannend und ereignisreich.

Zunächst gab es einen 80. Geburtstag zu feiern. Die Dame ist noch sehr rüstig für ihr Alter. Gefeiert wurde in einem alteingesessenen Lokal in der sauerländischen Heimat. Solides Buffet zum Mittag und ordentlich Kuchen am Nachmittag gingen fließend in einander über. Danach war ich wieder um einige lustige Familiengeschichten reicher.

Nicht nur aufwendig verziert, sondern auch unglaublich lecker. Gut wenn man in der Familie einen Hobby-Konditor hat.

Am gleichen Abend nach dem Geburtstag habe ich Bekanntschaft mit Butterfahrt 5, Ludger K. und Christian Hirdes gemacht. Ich habe mich wirklich schlapp gelacht. Feinsinniger Humor gepaart mit handgemachter Musik. Großartig.

Die neue Aufgabe im Job bringt viele Reisen mit sich. Letzte Woche ging es nach Dresden. Das Schlosshotel direkt an der Elbe mit Blick auf die Dresdener Altstadt war wirklich nur schwer zu ertragen. Das Thema der Tagung war ausgesprochen spannend. Es ging um Kompetenz orientierte Ausbildung. Ausbildung 2.0 sozusagen. Interessanter weise musste ich feststellen, dass die Bundeswehr im Vergleich zur zivilen Welt, teilweise deutlich weiter fortgeschritten ist, als ich dachte.

Das Schlosshotel Eckberg an der Elbe in Dresden bietet gute Küche, schöne Ausblicke auf Dresden, gemütliche Zimmer und ein angenehmes Ambiente zum Arbeiten.

Die Veränderung im Job hat auch die Frage des Wohnortes neu auf den Tisch gebracht. Umziehen? Wieder Wochenendpendeln? Oder doch an einen ganz anderen Ort?

Nach herben Enttäuschungen und Verlusten als Vermieter, ist derzeit auch darüber zu entscheiden ob ich mich von meinen Immobilien trenne oder nicht. Die Überlegung welche Lösung günstiger ist (verkaufen oder es nochmal mit vermieten zu probieren) ist wirklich nicht einfach.

Das Projekt Triathlon macht weiterhin Fortschritte. Mittlerweile kann ich mich durchaus als Kraulschwimmer bezeichnen. Den größten Anteil am Training hat derzeit jedoch das Laufen. Das liegt an dem bereits erwähnten erhöhten Reiseaufkommen. Laufen geht überall, Laufschuhe passen immer in den Koffer. Anders verhält es sich mit dem Fahrrad. Deswegen kommt diese Disziplin im Training momentan etwas zu kurz. Ich bin aber gute Dinge, dass die diesjährige Vorbereitung auf die olympische Distanz in Hamburg deutlich besser verläuft.

Schockiert hat mich dieser Artikel hier.
Das diplomatische Korps verursacht in Berlin jedes Jahr mehrere zigtausend Unfälle und begeht Fahrerflucht. Allein die USA führen die Liste mit über 20.000 Unfällen und Delikten an. Sachschäden oder Falschparken kann ich ja noch hinnehmen. Aber bei teilweise schwerwiegenden Personenschäden hört jegliches Verständnis bei mir auf. Ich finde es ist eine Überlegung wert in bestimmten Fällen die Immunität von Diplomaten zu hinterfragen.

#wmdedgt 04/2019

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Es ist schon spät, aber noch genug Zeit, um hier niederzuschreiben, was ich heute den ganzen Tag eigentlich gemacht habe. Heute ist der 5. April und es gilt wieder die von Frau Brüllen ins Leben gerufene Tradition #wmdedgt zu pflegen.

05:30 Uhr:
Ich wache auf in einem Hotel. Nein. Ich bin nicht im Urlaub. Ich habe einen neuen Dienstposten, der leider nicht in Wohnortnähe ist. Somit ist seit dieser Woche wieder Wochenendpendeln angesagt. Für die ersten zwei Wochen spendiert der Dienstherr ein Hotel. Bis dahin muss ich eine Pendlerwohnung gefunden haben. Die Bundeswehr hat durch die Verkleinerung nicht mehr genügend Unterkünfte für ihre Soldaten …

06:00 Uhr:
Das Frühstück im Hotel ist solide. Ich frühstücke (fast) allein.
Unter meinem Sitzplatz liegt „Opa“ (So ruft ihn jedenfalls sein Frauchen), und er hofft, dass etwas für ihn vom Tisch herunterfällt. Aber da muss ich ihn enttäuschen. Laut Frauchen ist Opa ca. 16 Jahre alt. Dafür macht er aber noch einen recht fitten Eindruck.

„Opa“

06:53 Uhr:
Ich halte einen Chip an einen Kasten und der sagt mir, dass ich jetzt im Dienst bin. Ich habe hier nämlich Gleitzeit mit elektronischer Arbeitszeiterfassung. Die Dienstzeit wird Minutengenau erfasst. Dieses Gleitzeitsystem ist eines der vielen positiven Dinge der neuen Aufgabe.

07:30 Uhr:
Nach dem ersten Kaffee gehts an die Schüppe. Zur Zeit setze ich mich am Tag mehrere Stunden neben einen aus meinem neuen Team, um zu begreifen, was er macht und unterhalte mich ausgiebig darüber, was er bisher in seinem Berufsleben alles so gemacht hat, um zu begreifen wo seine entsprechenden Erfahrungen her kommen. Die neue Aufgabe ist sehr spannend und unglaublich vielfältig. Grob gesagt bin ich dafür verantwortlich, dass das Fahrlehrergesetz und das Kraftfahrsachverständigengesetz innerhalb der Bundeswehr richtig angewandt wird. Das beinhaltet die Ausbildung und die Überwachung der entsprechenden Personen. Hört sich dröge an, ist es aber ganz und gar nicht.

12:34 Uhr:
*pieieiep* Der Kasten zeigt an, dass ich jetzt ausgeloggt bin. Ab nach Hause. Das Navi sagt was von einer Stunde zwanzig, mit Stau werden es über zwei Stunden.

15:00 Uhr:
Telefonat mit der Wohnungsmaklerin. Ich hatte mir die Woche ein paar möblierte Zimmer/Wohnungen angesehen. Jetzt teile ich ihr mit welche es werden soll. Das mit der Pendlerwohnung hat echt gut geklappt. Es gab eine gute Auswahl und ich habe etwas brauchbares gefunden. Dann wird die Waschmaschine mit der ersten Ladung befüllt, der Briefkasten geleert. Dann beantrage ich beim Amtsgericht noch einen Vollstreckungsbescheid. Die Problematischen Mieter sind zwar ausgezogen, schulden mir aber noch eine Monatsmiete und eine enorme Summe an Betriebskosten. Gutes Zureden, warten und nochmal das Gespräch suchen hat alles nichts geholfen. Dann eben die harte Tour.

16:30 Uhr:
Ich baue mein Fahrrad auf den Rollentrainer und fahre virtuell eine gute Stunde durch Watopia. Der Schweiß strömt, denn es geht heute wieder viel Bergauf und wenig Bergab. Von nichts kommt schließlich nichts. Und es sind nur noch gute zwölf Wochen bis zum ersten Triathlon in diesem Jahr.

Eine lohnenswerte Anschaffung: Ein Smarter Rollentrainer.

17:50 Uhr:
Nochmal Waschmaschine. Jetzt ist Sportzeug dran. Parallel dazu Koffer neu packen. In der sauerländischen Heimat steht an diesem Wochenende ein runder Geburtstag an.

18:30 Uhr:
Wäsche aufhängen, Post zum Briefkasten und ab zur Liebsten, die leckere Spaghetti Bolognese zum Abendessen zubereitet hat. Beim Essen werden die lustigsten Geschichten der Woche ausgetauscht.

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