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12. bis 14. Oktober 2018, ein Wochenende mit Wandfarbe und Kürbissuppe

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Mal ehrlich, ist das nicht ein tolles Wetter? Ich weiß, dass die Landwirte das anders sehen. Aber dieser Sommer war toll und der Herbst ist es auch. Ich mag dieses Wetter einfach.

Freitag war es mal an der Zeit ein paar Überstunden abzubauen. Aber Füße hochlegen war nicht. Denn Vatter wollte seinen Flur mit neuer Wandfarbe beglücken. Und weil das mit zunehmendem Alter in der Kombination Treppenhaus und Leiter statistisch oft mit Oberschenkelhalsbruch endet, habe ich das übernommen. Trotz zahlreicher Ecken und Herausforderungen war das ganze dann doch innerhalb von vier Stunden erledigt. Zur Belohnung gab eine wunderbare Kartoffelsuppe mit Bockwurst.

Kartoffelsuppe im Sauerland. Mehr geht nicht.

Am Abend dann Kochstammtisch. Diesmal bei der besten Köchin im Team. Seit vielen Jahren bekochen wir uns gegenseitig und verbringen wunderbare Abende. So auch dieses Mal. Es gab Bauchfleisch, das 18 Stunden im Sous Vide Garer verweilte. Traumhaft lecker! Das war nur noch mit dem selbstgerechten Eis am Ende des Menüs zu toppen. Leider habe ich vor lauter schlemmen vergessen das ganze in Bildern festzuhalten.

Der Samstag war dann geprägt von Ausschlafen, lange Frühstücken, Spaziergang mit Hund und viel Zeit auf dem Sofa.
Samstag Abend gab es einen Geburtstag in der Familie der Liebsten zu feiern. Die anwesende Mischpoke war ausgesprochen lustig und ich freue mich auf die nächsten Feierlichkeiten in diesem Kreis.

Hundi liebt mich irgendwie.

Am heutigen Sonntag musste dann unbedingt nochmal das tolle Wetter genutzt werden. Ausgiebiger Spaziergang mit der Liebsten und Hundi am See. Die Eisschlange an der Kuhbar war mir dann allerdings doch zu lang für ein Eis.

Phönixsee in Dortmund. Hundi, Enten und im Hintergrund sozialer Wohnungsbau.

Heute Abend das Wahldebakel der CSU in Bayern. Ich bin etwas beruhigt, dass nicht alle Wähler zu den braunen Flaschen von der AfD gewechselt sind. Es wird eine spannende Regierungsbildung. Das ist sicher.
Die viel gepriesenen Ankerzentren haben der CSU am Ende nicht geholfen. Und das ist gut so. Meine Hoffnung ist nun, dass sich die Politik jetzt mal wieder mit den wirklich wichtigen Themen wie Bildung, Wohnen und Gesundheit auseinander setzt. Und das bitte ohne Polemik, und nur sachlich bitte!
Sehr gelungen im Zusammenhang mit dem Wahlkampf in Bayern fand ich übrigens die Aktion, dass jemand die URL http://www.mutterallerprobleme.de gekauft und dann auf die Seite der CSU weiterverlinkt hat.

Nebenbei habe ich übrigens einen geschenkten Kürbis verarbeitet. Das Abendessen der nächsten Wochen dürfte damit erledigt sein. Die Truhe ist voll.

Kürbis vorher …
… Kürbis nachher.

Und dann habe ich am Wochenende noch ein schönes Fundstück gefunden:

Fundstück vom Wochenende.
Das passiert wenn Oma sagt: „Das Rezept gibt es nur über meine Leiche!“

#wmdedgt 10/2018

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Heute ist Freitag der 5. Oktober, und das bedeutet, dass ich mir am Abend die Frage stelle: Was habe ich heute eigentlich den ganzen Tag gemacht?
Getreu der Initiative von der lieben Frau Brüllen kommt hier mein fünfter Tag im Monat Oktober.

05:15 Uhr
Der Radiowecker säuselt mir eine Schnulze ins Ohr. Schon nach zweimal Snoozetaste stehe ich auf. Irgendwie null Hunger und kein Bock auf Frühstück.

06:00 Uhr
Pünktlich mit den Nachrichten sitze ich im Auto fahre zum Dienst. Seit geraumer Zeit frage ich mich ob die Welt eigentlich immer schon so bekloppt war und warum sich die Gesellschaft gefühlt keinen Meter vorwärts, ja eher sogar rückwärts entwickelt. Fühlt man sich eigentlich besser wenn man keine Nachrichten mehr hört?

06:34 Uhr
Im Büro wird zunächst mal gelüftet und die Kaffeemaschine gestartet. Dann startet der alltäglich Wahnsinn. Ich ärgere mich sehr darüber, dass ich nicht die zwei Brückentage zum Überstundenabbau genutzt habe. Ich war der festen Überzeugung, dass diese zwei Tage, eben weil es Brückentage sind, mal etwas ruhiger sind, um lange liegengebliebene Dinge mal aufzuarbeiten. Das Gegenteil war der Fall. Am Ende kommen sogar noch Überstunden oben drauf.
Manchmal wünsche ich mir Captain James Tiberius Kirk zu sein. Der hat nämlich jeden Tag Brückentag. *Flachwitzgefahr*

13:05 Uhr
Heimweg. Das Wetter ist wirklich toll. Dieser Sommer hat absolut alles gegeben und weigert sich nun einfach so abzutreten. Auch wenn Deutschlands Landwirte anderer Meinung sind: Ich fand diesen Sommer echt toll.

13:40 Uhr
Zuhause setze ich als erstes einen Brotteig an. Selbstgemachtes Brot schmeckt nunmal am besten. Ich habe schon ewig keines mehr beim Bäcker gekauft. Und es macht wirklich kaum Arbeit.
Danach lege ich mich aufs Sofa und verschnaufe eine Runde, um den Frust des Vormittags loszuwerden.

Da geht er nun. Brotteig in the Making.

15:00 Uhr
Einkaufen. Von meinem Lieblingskäse gibt es nur ein Reststück mit sehr viel Rinde. Ich würde es nehmen wenn die Verkäuferin so nett wäre einen Großteil der Rinde vor dem Wiegen abzuschneiden. Aber sie sagt das darf sie nicht. Dann eben kein Käse, denn für Käserinde bin ich nicht bereit so viel Geld auszugeben.

16:00 Uhr
Das übliche Freitagsprogramm startet: Ein bisschen Haushalt, Altpapier und Altglas wegbringen und das was jeder Soldat am Freitag macht: Uniform waschen.
Danach etwas für die Vorfreude: Ich überweise das Geld für meinen gebuchten Urlaub im Winter. Eigentlich kann ich mir den momentan nicht wirklich leisten. Die ungeplanten Ausgaben waren in letzter Zeit etwas im Übersoll. Aber dieses Jahr war irgendwie keine Gelegenheit für richtig Urlaub und die Sehnsucht im Winter ein bisschen in die Sonne zu fliegen ist einfach zu groß. Und außerdem habe ich heute ja schon am Käse gespart.

Soldatenfreitagsbeschäftigung: Uniform waschen.

18:20 Uhr
Ich wärme mir etwas aus der Tiefkühltruhe auf zum Abendessen. Gefüllte Hähnchenbrust mit Nudeln. Köstlich! Während ich mein Essen genieße duftet das Brot, das nun im Ofen gebacken wird.

Der Abend endet mit Bierchen auf dem Balkon. Wochenende.

Abendessen: Mit Käse und Kräutern gefüllte Hähnchenbrust.
Dinkelbrot a la Stoer.
Lauer Spätsommerabend mit Balkonbier. Das Wochenende kann beginnen.

Zwitscherhighlights Spezial: #wiesnwache

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Auch in diesem Jahr zwitschert die Polizei unter #wiesnwache sehr lustig über Vorkommnisse auf dem Oktoberfest. Am 28.09. habe ich das mal ein wenig auf Twitter verfolgt.
Hier meine Highlights dazu:

Zwitscherhighlights im September 2018

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https://twitter.com/asausagehastwo/status/1044233989064708097

Die kotzende Milchkuh

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Meine Oma hatte damals eine ganz besondere Milchkanne. Immer wenn diese beim Sonntagskaffee auf den Tisch kam, hatte ich meine größte Freude an dem Ding.

Die Milchkanne war eine Kuh aus Porzellan und die Milch kam aus dem Maul der Kuh in den frisch aufgebrühten Kaffee.
Meine Tante bekam immer einen leichten Würgereiz wenn die kotzende Milchkuh zum Einsatz kam. Nur ich hatte meinen Spaß, und ich war immer ganz enttäuscht wenn jemand am Tisch saß, der keine Milch für seinen Kaffee nahm.

Vor einiger Zeit hatte ich meiner Lebensabschnittsverschönerin von diesem Highlight meiner Kindheit berichtet. Das hat sie im Hinterkopf abgespeichert. Und als sie letztens in Österreich auf Reisen war, da entdeckte sie in einem kleinen Laden eine ebensolche kotzende Milchkuh. Ist doch klar, wie sehr ich mich über dieses Mitbringsel gefreut habe, oder?

7. bis 9. September 2018, ein Wochenende mit Tupper, Tieren und Lego

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Ein Wochenende mit wenig Joggingbuxe und nix mit Sofa.

Am Freitag kann ich nach vier arbeitsreichen Tagen mal ein paar Überstunden abbauen. Das ist auch gut so, denn DHL hat eine sehr wichtige Paketlieferung angekündigt: Den James Bond Aston Martin von Lego mit Schleudersitz und anderen tollen Features!

Den Abend verbringe ich dann als einziger Mann zwischen vielen Frauen auf einer Tupperparty. Die vortragende Tupperexpertin denkt zunächst ich sei gekommen, um dem Ehemann der einladenden Dame des Hauses zur Seite zu stehen. Sie schaut zunächst skeptisch, als ich ihr offenbare, dass ich sehr am Thema Tupper interessiert bin. Im Verlauf des Abends kann ich sie allerdings mit meiner Tupperfachexpertise überzeugen.

Der Samstag bringt eine große Enttäuschung mit sich: Im Zoo sind die Erdmännchen wegen Umbauarbeiten nicht zu sehen. Sehr traurig.
Dafür sind die Pinguine wieder hervorragend angezogen und alles in allem ist es ein toller Tag mit Giraffe, Nashorn und Co.

Erdmanns sind heute nicht daheim.

Das Frühstück am Sonntag muss ich auf ein absolutes Minimum reduzieren. Mein Vater nebst Gattin haben zum Grillen geladen. Wie immer frage ich mich beim Anblick der Futterberge wer denn noch so alles kommt, aber es kommt niemand, der mir zur Hilfe eilen kann. Ich denke in etwa drei Tagen wird das Völlegefühl langsam wieder nachlassen.

Während Hans Beimer in der Lindentraße beerdigt wird, mache ich mich an den ersten Bauabschnitt von meinem neuen Legospielzeug.

Der erste Bauabschnitt hat schon mal sehr viel Spaß gemacht.

Der Tatort aus Köln wird das Wochenende nun beenden.

#wmdedgt 9/2018

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Heute ist der 5. September und damit mal wieder Zeit mich zu fragen was ich eigentlich den ganzen Tag so mache.
Getreu der Initiative von Frau Brüllen, die das Tagebuchbloggen großartig beherrscht.

Heute ist Mittwoch. Quasi Bergfest vonne Arbeitswoche.

05:00 Uhr
Der Wecker klingelt. Nicht meiner, denn ich habe die Nacht auswärts verbracht. In der Küche duftet es nach frischem Kaffee. Der anwesende Hund versucht mich zu hypnotisieren, um an mein Leberwurstbrot heran zu kommen. Er bleibt erfolglos.

06:00 Uhr
Ein Abschiedskuss und ab auf die Autobahn. Heute läuft es ausnahmsweise mal gut über die A1.

06:25 Uhr
Der Wachmann an der Kaserne erkennt mich und winkt mich schnell durch.

06:45 Uhr
Nach einer weiteren Tasse Kaffee und einem Keks geht es direkt ins Hamsterrad. Viele Projekte stehen im Moment an und wir haben bald einen Wechsel auf dem Dienstposten unseres „Imperators“, wie ich ihn immer nenne. Da gilt es viel vorzubereiten, um einen sauberen Übergang zu schaffen.

12:00 Uhr
Das Highlight des Tages ist das Mittagessen.

13:00 Uhr
Große Besprechung. Die letzte ist schon etwas länger her, daher dauert es heute etwas länger als sonst, auch wenn jeder bemüht ist sich kurz zu fassen.

Alles in allem ein normaler Tag: Telefonate, Gespräche, Mails. Es klingt sehr langweilig. Ist es aber nicht. Wer das Thema Bundeswehr zur Zeit in den Medien verfolgt, der weiß, dass es eher schlecht um die Landesverteidigung bestellt ist. JA, es läuft nicht alles wirklich rund im Moment. Aber ich erlebe derzeit sehr, sehr viele Soldatinnen und Soldaten um mich herum, die jeden Tag ihr bestes geben. Professionell und engagiert. Und deswegen glaube ich auch, dass es schon bald wieder bergauf gehen wird. Wir leben in unruhigen Zeiten und das geht auch an einer Armee nicht spurlos vorbei. Insbesondere dann nicht, wenn Politik und Gesellschaft selbst noch nicht wissen wohin die Reise gehen soll und für was ich eine Armee brauche, bzw. in welche Richtung ich diese ausrichten will.
Ich mache derzeit jeden Tag aus Scheisse Marmelade, und das nur, damit Sie morgen früh auch weiterhin mit einem friedlichen Europa um sich herum in Ihr Marmeladenbrot beissen können.
*stellen Sie sich jetzt noch vor ich stehe mit Merkel# vor Ihnen, dann wird meine Ansprache hier sehr authentisch*

19:00 Uhr
Wieder zuhause. Eigentlich wollte ich noch auf dem Weg vom Dienst nachhause in der Muckibude vorbeischauen. Nur leider hatte ich nicht alles in die Tasche gepackt, was ich dafür so brauche. Weil das Wetter mal wieder bombastisch ist, entschließe ich mich kurzerhand aufs Fahrrad zu steigen. Eine gute Stunde radel ich durch den sehr warmen Abend. Und ich bin nicht allein. Ich lasse es ruhig angehen, denn die Triathlonsaison ist für mich in diesem Jahr vorbei. Die nächsten Monate wird sich viel um Grundlagenausdauer, Schwimmtechnik und Krafttraining drehen. Und um die Entscheidung welche Distanzen ich im kommenden Jahr angehe.

21:00 Uhr
Zwei Stullen zum Abendessen. Duschen. Bloggen.

22:00 Uhr
Waagerechte Lage. Augen zu. Gute Nacht.

Zwitscherhighlights im August 2018

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https://twitter.com/DerHundertmark/status/1030517944776884224


https://twitter.com/helljaeger/status/1028245832905228288

Meine erste Olympische Distanz beim Triathlon in Hamburg (Teil 6: Was bleibt)

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Triathlon vorbei. Und jetzt?
Zwei Tage nach dem Triathlon habe ich mehrere Tage mit einem Infekt flach gelegen. Mal wieder. Irgendwie sagt mir mein Körper, dass da grade was nicht richtig läuft. Drei Wochen lang habe ich dann erstmal keinen Sport gemacht und fange jetzt langsam auf einem ganz niedrigen Level wieder an. Eigentlich hatte ich noch die Teilnahme an einer weiteren olympischen Distanz in diesem Jahr geplant, aber da habe ich mich wieder abgemeldet. Doch die Gesundheit geht vor. Ich muss mal sehen wie das sportliche Leben auf andere Beine stelle.
Also was bleibt?

1. Alles ist möglich
Jedenfalls wenn man es wirklich will. Es gibt immer Mittel und Wege. Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich beim Triathlon in Hamburg teilnehme, hätte ich schallend gelacht. Irgendwann wollte ich etwas ändern und mich besser fühlen. Seit zwei Jahren habe ich richtig viel Spaß an Sport und Bewegung. Und mit etwas gezieltem und regelmäßigem Training kann man sehr viel erreichen.

2. Es läuft nie nach Plan
Mein Trainingsplan ist definitiv nicht aufgegangen. Diese ganzen Infekte sind sicherlich nicht nur auf zu viel Sport zurückzuführen. Aber vielleicht ein bisschen. Vielleicht habe ich einen Tick zuviel gewollt. Ich muss das alles jetzt mal sauber auswerten und überlegen wie ich mein Training sinnvoller gestalten kann, und vor allem wie ich es besser zwischen Arbeit und sozialem Leben unterbringen kann. Rückschläge wird es immer geben. Man darf an ihnen aber nicht verzweifeln, sondern man muss aus ihnen lernen. Wie heisst es so schön? Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.

3. Nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon
Eindeutig ja. Das wird sicherlich nicht mein letzter Triathlon gewesen sein. Auf welchen Distanzen ich mich demnächst herumtreibe weiß ich noch nicht. Eigentlich war es mein Wunsch bzw. Traum 2019 eine Mitteldistanz zu absolvieren. Inzwischen glaube ich, dass sich das um mindestens ein Jahr verschieben wird. Zur Zeit ist einfach zu wenig Zeit für ein solch aufwendiges Training. Aber auch Sprint- und Kurzdistanz machen genug Spaß. Außerdem kann man ja auch versuchen seine Zeiten zu verbessern, anstelle die Distanz zu erhöhen.

4. Nochmal Hamburg
Nochmal eindeutig ja. Diese Stimmung in Hamburg war einfach unbeschreiblich toll. Man kann das nur schwer beschreiben. Man muss das live und in Farbe erlebt haben. Wenns klappt fahre ich im nächsten Jahr nochmal dorthin. Egal ob für die Sprint- oder für die Kurzdistanz.

5. Ein Hoteltipp
Mir ging es vorrangig darum ein Hotel zu finden, dass möglichst nah am Austragungsort liegt, dennoch ruhig ist, nicht zu teuer aber auch kein 0815 ist. Über eine Triathlongruppe bei Facebook hat mir jemand das Hotel Wedina in der Gurlittstraße empfohlen. Ich kann das wirklich uneingeschränkt weiter empfehlen. Man findet dort Zimmer in verschiedenen Größen für unterschiedlichste Bedürfnisse. Außerdem setzen die Betreiber auf Nachhaltigkeit und ein gewisses Umweltbewusstsein. Definitiv kein 0815 und zentral gelegen.

6. Jede Menge Wäsche

Die ganze Geschichte:
Teil 1: Anreise
Teil 2: Der Tag davor
Teil 3: Raceday, das Freiwasser und ich als Michelinmännchen
Teil 4: Radfahren mit Sightseeing inklusive
Teil 5: Ein schwerer Lauf ins Ziel

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Meine erste Olympische Distanz beim Triathlon in Hamburg (Teil 5: Ein schwerer Lauf ins Ziel)

Meine erste Olympische Distanz beim Triathlon in Hamburg (Teil 5: Ein schwerer Lauf ins Ziel) published on 1 Kommentar zu Meine erste Olympische Distanz beim Triathlon in Hamburg (Teil 5: Ein schwerer Lauf ins Ziel)

Der Wechsel vom Radfahren zum Laufen geht relativ zügig. Laufschuhe an und ab. Der Ausgang zur Laufstrecke ist fast direkt neben meinem Fahrrad.

Die Laufstrecke führt zunächst an der Wechselzone entlang und dann entlang der Außenalster durch eine sehr noble Gegend mit schicken Häusern. Nach etwa einem Kilometer kommt die erste Verpflegungsstation. Schon als ich losgelaufen bin, hat sich meine Blase gemeldet, mit dem Wunsch entleert zu werden. Es nütz nichts, ich muss aufs Häuschen…..
Vom Dixi geht es weiter mit grober Richtung Norden. Meine Beine brennen. Die Lunge sticht. Aus meinem Laufen wird eher ein Traben, dann ein Gehen. Ich bin sehr erschöpft und es sind wenn überhaupt erst zwei Kilometer von den insgesamt zehn geschafft. Es nützt nichts. Ich gehe ein paar Meter. Aufgeben? Bis hier hin ist es eigentlich gar nicht schlecht gelaufen, aber ich habe keine Ahnung wie ich das Laufen überstehen soll. Die Hitze macht mir zudem stark zu schaffen, obwohl die Laufstrecke viel im Schatten liegt.

Beim Laufen ist beissen angesagt. Aufgeben ist keine Option. (Foto: FinisherPix)

Ich werde von vielen Läufern überholt, vor mir muss auch jemand auf Gehen umschalten. Plötzlich klopft mir von hinten jemand im Vorbeilaufen auf die Schulter, dreht sich zu mir um und schnauft: „Allez! Allez!!!“. Ein deutlich älterer Franzose läuft vor mir her, dreht sich nochmal um und klatscht in die Hände. Recht hat er! Allez! Nicht Geh! Und ich trabe wieder locker los, hangele mich langsam von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation. Irgendwann sehe ich ein Schild „Wendepunkt 200m“, das sollte eigentlich Schwung geben, stattdessen wechsle ich nochmal zum Gehen. An der Verpflegungsstation am Wendepunkt trinke ich nocheinmal in Ruhe etwas und kippe mir Wasser über den Kopf. Die zweite Hälfte laufe ich durch. Es fühlt sich zwischenzeitlich an, als ob meine Knie etwa zwei Meter vor mir her laufen.

Je näher ich an den Rathausplatz komme, desto mehr Zuschauer stehen wieder am Rand. Einige haben ein Pappschild in der Hand und halten es auf die Laufstrecke. Darauf ein großer Punkt und die Aufschrift „Tap here to power up!“. Das mache ich. Und es wirkt.
Der letzte Kilometer ist zum genießen. Ab hier ist die Strecke komplett abgesperrt. Die Leute links und rechts hinter der Absperrung rufen mir motivierende Dinge zu wie „Gleich hast Du es geschafft!“ oder „Ist nicht mehr weit! Super!“. Etwa 500 Meter vor dem Ziel dann ein Schild: „Jetzt umkehren wäre auch blöd!“, ich muss schmunzeln. Die letzten 100 Meter über den blauen Teppich, Cheerleader links und rechts. Jeder der hier einläuft bekommt riesigen Applaus von der Tribüne. Ein echt irres Gefühl. Mein Körper schüttet Endorphine aus und dann … über die Ziellinie… GESCHAFFT!
Ich kanns kaum glauben, aber ich bin tatsächlich im Ziel. Vor über drei Stunden wollte ich fast den Kampf im Wasser aufgeben, vor einer Stunde dachte ich noch, den Lauf schaffst Du nicht mehr. Und jetzt bekomme ich eine Finishermedaille umgehängt. Ich stehe komplett neben mir.

Schaulaufen auf dem blauen Teppich. (Foto: FinisherPix)
Angekommen im Ziel. Ein kleiner Traum ist wahr geworden. (Foto: FinisherPix)

Im Zielbereich hole ich mir erst ein Wasser und dann ein alkoholfreies Bier. Auch beim Streuselkuchen muss ich zugreifen. Alle, die hier eine Medaille um den Hals haben, können gar nicht mehr aufhören mit dem Grinsen. Ich genieße noch etwas diese besondere Atmosphäre bevor ich mich aufmache und meinen Startbeutel abhole.

Finisher! (Foto: FinisherPix)

Etwas abseits ist eine Athletenarena eingerichtet. Hier gibt es Duschen, Essen und Trinken und man kann sich massieren lassen. Da ist der Andrang allerdings sehr groß, deswegen entscheide ich mich nur die Dusche zu nutzen. Außerdem gibt es hier einen Stand, an dem man sich seine Zeiten auf die Medaille eingravieren lassen kann. Alles hier ist ausgesprochen ruhig. Es wird kaum gesprochen, null Hektik. Ich nehme mir noch etwas zu trinken und eine Banane, setze mich auf eine Bank und genieße frisch geduscht mit gravierter Medaille um den Hals noch etwas diese Ruhe.
Erst um 17 Uhr kann ich wieder in die Wechselzone und meine Sachen holen. Die Zeit bis dahin verbringe ich etwas auf der Tribüne im Zielbereich. Ich besuche noch die Messestände und streichle etwas schöne neue Triathlonräder. Dann sitze ich noch etwas an der Alster in die Sonne. Über allem liegt eine unglaubliche Zufriedenheit.
Am Abend gehe ich in ein nahegelegenes Steakhaus. Zum Essen gibt es das Fußballfinale in Moskau.

Da is das Ding!

Hier gehts zurück:
Teil 1: Anreise
Teil 2: Der Tag davor
Teil 3: Raceday, das Freiwasser und ich als Michelinmännchen
Teil 4: Radfahren mit Sightseeing inklusive

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