Skip to content

#wmdedgt 12/2017

#wmdedgt 12/2017 published on Keine Kommentare zu #wmdedgt 12/2017

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Das frage ich mich oft selbst. Deshalb folge ich gerne der Initiative von Frau Brüllen am 5. jeden Monats dem Tagebuchbloggen zu frönen.

Seit letzter Woche bin ich als „Trainingsteilnehmer“ unterwegs. Da die Prüfungen noch weit entfernt sind ist alles noch recht entspannt. Ansonsten verlaufen die Ausbildungstage an einer Hochwertausbildungseinrichtung der Bundeswehr immer relativ im gleichen Rhythmus.

05:50 Uhr
Der Wecker klingelt. Morgentoilette. Outfit of the Day: Tupfenanzug.

06:20 Uhr
Frühstück in der allseits beliebten Truppenküche. Wobei ich mich darüber nicht beschweren will, denn zumindest beim Frühstück ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar.

Heute Morgen habe ich den Weihnachtsmann im Bad getroffen. Danach mit Tupfenanzug in Schale geschmissen.

07:30 Uhr
Die Show Der Unterricht beginnt. Zunächst im Fach Bau und Betrieb. Es dreht sich heute um Generatoren und Starterbatterien. Also was mit Strom. Also nix für mich. Als Maschinenbauingenieur kommt man durchweg mit nur zwei Regeln der Elektrotechnik klar:
1. Rot ist Schwarz und Plus ist Minus.
2. Plus und Masse knallt klasse.
Das hat bisher immer gereicht und muss auch weiterhin reichen.

09:30 Uhr
Weiter gehts mit dem Fach Straßenverkehrsrecht. Genauer gesagt mit der Fahrzeugzulassungsverordnung und der Straßenverkehrszulassungsordnung.
Dabei stelle ich fest: Dem Gesetzgeber ist der Begriff „keep it simple“ nicht geläufig.

Aktuelle Lernfelder: Wie funktioniert eigentlich ein Auto? Und wie bekommt es eigentlich ein Kennzeichen?

11:40 Uhr
Mittagessen in der immer noch allseits beliebten Truppenküche. Ich freue mich, denn es gibt Grünkohl. Das können die hier im Norden ganz gut. Der Nachtisch gleicht äußerlich einer Portion Bauschaum, schmeckt aber überraschend gut.

12:45 Uhr
Siehe 09:30 Uhr

14:30 Uhr
Sport. Es gibt eine Sache, die ich sehr an meinem Beruf schätze. Und das ist die Möglichkeit während der Dienstzeit Sport treiben zu können. Ich nutze die Zeit heute für ein kleines entspanntes Läufchen, denn so steht es in meinem Trainingsplan, den ich neuerdings verfolge. Denn der nächste Triathlon ist schon gebucht.
Weil ich in letzter Zeit auf längeren Strecken Probleme mit wund gescheuerten Stellen und Blasen an den Füßen habe, teste ich das mir jüngst empfohlene Produkt 2skin, ein Gel, das man vor dem Lauf oder der Radtour auf die entsprechenden Hautstellen aufträgt. Und ich muss sagen: Super! Sehr überzeugend.

Heute steht Laufen auf dem Trainingsplan. Zum Glück nur eine kleine Runde …

18:00 Uhr
Die Lerngruppe trifft sich zum lernen. Naja, gelernt wird zwar auch, aber es geht auch ein bisschen um geselliges Beisammensein. 😉

20:00 Uhr
Die Lerngruppe beschließt einstimmig zum Dienstabschlussbier überzugehen.

22:00 Uhr
Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett. Und der wird grad richtig spannend. Vor kurzem habe ich die isländische Autorin Yrsa Sigurðardóttir für mich entdeckt und für sehr gut befunden. Prädikat: Sehr lesenswert!

Nach einem Dienstabschlussbierchen (DAB) gehts mit Krimi ins Bett.

#wmdedgt 11/2017

#wmdedgt 11/2017 published on Keine Kommentare zu #wmdedgt 11/2017

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Das frage ich mich oft selbst. Deshalb folge ich gerne der Initiative von Frau Brüllen am 5. jeden Monats dem Tagebuchbloggen zu frönen.

10.10 Uhr:
Nach einer vom Schnupfen geplagten Nacht fällt das Aufstehen schwer. Zudem sorgt der Blick aus dem Fenster wettermäßig auch nicht für Motivation.

Der Blick aus dem Fenster sagt: Bleib liegen. Regen.

10.15 Uhr:
Nasendusche.

Mein bester Freund in der Erkältungszeit: Die Nasendusche.

10.30 Uhr:
Kaffee. Kein üppiges Sonntagsfrühstück heut. Denn gestern war ich zum Grillen eingeladen und heute ahne ich schon welche Völlerei mich zum Mittag erwartet.

11.12 Uhr:
Ich mache mich auf den Weg ins Sauerland. Mein Vater ist seit meiner neusten Lebenskrise sehr besorgt um mich. Ich muss ungeheuer abgemagert aussehen, weshalb er mich zum Schnitzelessen in die Heimat zitiert hat. Da kann ich nicht nein sagen.

12.00 Uhr:
Schnitzel mit Kohlrabi und Kartoffeln.

Lecker!

12.30 Uhr:
Meine acht Mägen sind schon voll bis zum Anschlag. Aber wenn man sein Gewicht halten will, muss man auch mal essen wenn man keinen Hunger hat. Also: Vanillepudding mit Schokosplittern und Sahne.

14.40 Uhr:
Die Schnitzelstarre legt sich etwas und mein Körper ist in der Lage wieder nach Hause ins Ruhrgebiet zu fahren. Damit ich auch gut über die Adventszeit komme, gibt es eine Kiste mit Weihnachtsgebäck mit auf den Weg. Und ein Hinweis: Wenn die Kiste leer ist soll ich bescheid sagen, es sind noch genug da. Daran habe ich nicht den leisesten Zweifel.

Kekse für schlechte Zeiten.

15.30 Uhr:
Hängematte. Schnitzel, Pudding und Kekse verdauen. Ein bisschen lesen.

Lazy Sunday

17.30 Uhr:
Ingwertee.

Ingerwertee soll ja gesund sein. Munkelt man.

18.30 Uhr:
Abendessen fällt aus.
Der Grund: Siehe 12.00 Uhr, 12.30 Uhr und 14:40 Uhr.

18:31 Uhr:
Mein Dienstherr legt wert auf eine einheitliche Bekleidung seiner Mitarbeiter. Deshalb packe ich schonmal alles für morgen früh zusammen.

Farbtupfenanzug.

Der Tag klingt aus mit dem Tatort.

Ein unaufregender Sonntag. Aber so sind mir Sonntage am liebsten.

Gute Nacht. 😉

Primary Sidebar

%d Bloggern gefällt das: