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Zwitscherhighlights im März 2018

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Noch vier Monate bis zur ersten Olympischen Distanz beim Triathlon Hamburg

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Heute in vier Monaten gehts los: Meine erste Kurzdistanz. Doch mein Trainingsplan, der mich über den Winter bringen sollte ist nicht aufgegangen. Etwas Aufbau der Muskulatur im Rücken und Arbeit in der Grundlagenausdauer waren der große Plan. Die Realität waren vier Runden hartnäckiger tödlicher Männerschnupfen. Ich habe mich jedes mal dazu gezwungen mich zu schonen und die Finger vom Sport zu lassen. Trotzdem zog sich diese Rüsselseuche jedes mal sehr lange hin. Der Trainingsrückstand ist schon sehr niederschmetternd und enttäuschend. Aber: Es nützt ja nix. Ich hoffe jetzt, dass mit Beginn des Frühlings die Krankheitshpase vorbei ist und es mit neuem Elan im Training vorwärts geht. In vier Monaten kann man noch viel erreichen.

Der Trainingsplan sieht immer zwei Wochen mit mindestens fünf Tagen Training vor, und sich einer anschließenden Ruhewoche mit nur drei Tagen Training. Eventuell stelle ich das noch um auf 3 Wochen / 1 Woche. Im Schwerpunkt wird sich alles ums Radfahren drehen, denn hier habe ich noch das größte Delta und da sehe ich sehr viel Potential meine Gesamtzeit wesentlich zu beeinflussen. Zufällig habe ich fast direkt vor meiner Haustür einen asphaltierten Rundkurs von ca. 800m Länge, den die Stadt in den 80er Jahren für Radsportvereine angelegt hat, gefunden. Eine ideale Trainingsstrecke, die außerhalb von den Zeiten der Sportvereine für jedermann zur Verfügung steht. Die werde ich in den kommenden Wochen ausgiebig testen. Denn der Vorteil an so einer Runde ist, dass dort kein Straßenverkehr stattfindet, der ja für Rennradsportler öfters mal gefährlich sein kann.
Damit das Radfahren angenehmer wird und die Gelenke richtig belastet werden, werde ich in den kommenden Tagen ein Bikefitting bei einem Profi in Anspruch nehmen. Ich bin mal gespannt was dabei rum kommt.

Das Lauftraining habe ich schon in den letzten Wochen mit Intervalltrainings gefüllt. Dies im Wechsel mit langen ruhigen Läufen soll noch dafür sorgen auf 10 Km unter eine Stunde Laufzeit zu kommen. Erste Wirkung ist schon spürbar.

Beim Schwimmen werde ich weiter versuchen ein Kraulschwimmer zu werden. Aber hier geht es nur sehr beschwerlich voran. Was das Schwimmen angeht, bin ich einfach ein Körperklaus. Immerhin habe ich mir vor kurzem meinen ersten Neoprenanzug gekauft. Der wird im Wettkampf für etwas mehr Auftrieb und eine deutlich bessere Wasserlage sorgen. Eventuell besuche ich demnächst noch einen Schwimmkurs. Mal sehen.

Alles in allem bin ich wieder etwas zuversichtlicher als noch vor vier Wochen.

Lesenswert: Vom Start zum Ziel

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Heute möchte ich Euch allen einen in meinen Augen besonderen Blog ans Herz legen. Der Blog wird geschrieben von Ricarda Drobig. In ihrem Blog dreht sich alles um Triathlon. Fast. Denn die 23jährige Ricarda hat zwei Hüftoperationen hinter sich, und sie ist auf einen Herzschrittmacher angewiesen.

Ich finde es einfach toll mit wieviel Mut und Willen sie sich ihre Ziele setzt und umsetzt. In ihrem Blog schreibt sie darüber, wie sie sich immer wieder motiviert wenn sie eigentlich alles hinschmeißen will, und sie zeigt wie viel Spaß Sport auch in schwierigen Lebenslagen und trotz diverser Rückschläge machen kann.

Und jetzt viel Spaß beim Lesen!

URL: http://www.vomstartzumziel.de

#wmdedgt 3/2018

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Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Das frage ich mich oft selbst. Deshalb folge ich gerne der Initiative von Frau Brüllen am 5. jeden Monats dem Tagebuchbloggen zu frönen.

06:15 Uhr
Der Tag beginnt wie so oft nicht zuhause im eigenen Bett, weil ich immer noch diesen nicht enden wollenden Lehrgang an einer Hochwertausbildungseinrichtung der Bundeswehr besuche. Ich starte mit Frühstück und Herrn Schröder von der Tagesschau in den Tag.
Die Nacht war kurz. Ich bin zwar gestern frühzeitig angereist, aber die erste Nacht der Woche in der Kaserne schlafe ich immer irgendwie schlecht. Das war schon immer so und wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Es ist die letzte Woche vor der großen Prüfung in der kommenden Woche. Danach ist es geschafft. Einerseits macht das ein mulmiges Gefühl im Bauch, anderseits freue ich schon darauf das erworbene Wissen dem Prüfungsausschuss um die Ohren zu hauen.

07:30 Uhr
Im Unterricht werden erstmal jede Menge mögliche Prüfungsaufgaben verteilt. Zur Einstimmung und zum Üben. Nach und nach kommt es mir dann so vor, als ob ich im vergangenen Jahr irgendwie überhaupt nichts gelernt habe. Sehr komische Aufgaben und Fragen. Ich rede mir ein, dass nächste Woche die Fragen ganz andere und viel einfachere sein werden. Aber auch das hebt nicht wirklich meine Stimmung.
Zum Glück gibt es auf dem Flur einen Schoki-Automaten, den ich in den Pausen mit reichlich Kleingeld fülle. Schokolade hilft. Immer.

11:30 Uhr
Ich habe zwar nicht wirklich großen Hunger (siehe 07:30 Uhr), gehe aber pflichtbewusst zur Truppenküche zum Mittagessen. Wenn man sein Gewicht halten will, muss man auch mal essen wenn man keinen Hunger hat.
Es gibt Pizza. Und Kuchen. Um ca. 12:00 Uhr habe ich das absolute Stimmungshoch des Tages.

13:00 Uhr
Der Techniklehrer verkündet die Noten der letzten Klausur aus der vergangenen Woche. Das um 12:00 Uhr erworbene Stimmungshoch fällt rapide ab. Aber immerhin: Es reicht, um für die Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Der Schokoriegel in der anschließenden kurzen Pause gleicht das Stimmungsniveau wieder etwas aus.

15:15 Uhr
Der letzte Unterricht des Tages handelt von „behaupteten technischen Mängeln“. Wenn quasi ein Fahrer nach einem Unfall behauptet: „Hömma! Hat nich gebremst, die Karre!“ oder „Ich hab gelenkt, aber das Auto nich!“, dann sollen wir als zukünftige Menschen mit Sachverstand diese Fahrzeuge auf diesen Mangel hin begutachten können. Ein insgesamt sehr spannendes Thema, weil der Ausbilder aus seinem Erfahrungsschatz jede Menge Geschichten beisteuern kann.

16:30 Uhr
Ende der Ausbildung für heute. Ich begebe mich kurz in die Waagerechte. Der Bauch drückt etwas. Ich denke das liegt am vielen Sitzen heute. An der ganzen Schokolade kann es eigentlich nicht liegen.
Ich zappe durch diverse TV-Kanäle. Aber außer den Hochzeitsvorbereitungen in Großbritannien und Menschen, die ihre Schiffsreise dem Fernsehen preisgeben ist da nichts zu entdecken.
Da sich der Hunger in Grenzen hält, pelle ich mir zwei Äpfel und brühe mir einen Ingwertee auf. Gleich gehts mit lernen in der Lerngruppe und das Vorbereiten für morgen los.

18:00 Uhr
Wir sprechen nochmal unsere selbst erstellten Unterlagen für alle möglichen praktischen Prüfungen durch. Es gibt hier und da Verbesserungsvorschläge, aber alles in allem keine große Sache. Anschließend werden noch diverse Gesetzestexte gewälzt. Insbesondere geht es um das Thema Gefahrgut und welche Anforderungen an Fahrzeuge für den Transport von Gefahrgut gestellt werden. Nicht wirklich spannend.

20:00 Uhr
Ich greife in den Kühlschrank nach dem Dienstabschlussbier für die Zwei-Mann-Lerngruppe. Das Zischen beendet den offiziellen Teil und das Lernen geht in gemütliches Plaudern über die Neuigkeiten von Zuhause und Gott und die Welt über.

21:00 Uhr
Zapfenstreich. Ich schreibe noch schnell den Blogbeitrag und dann mache ich mich Bettfein. Der Abend wird mit Krimi im Bett enden. Im Moment lese ich „SOG“, einen Islandkrimi von Yrsa Sigurdardottir. Übrigens durchaus empfehlenswert!

Früh, wenn im Tal im Garten*

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Früh, wenn im Tal, im Garten
die Frauen sich enthüllen,
und deine Männeraugen voll Erwarten
sich mit Liebe füllen.

Wenn dich dann die Frauen sanft massieren
und dir Saft in güldnen Bechern reichen.
Sie dich wärmen, wenn du bist am frieren,
und einfach nicht mehr von dir weichen.

Gerade dann weckt dich der Wecker.
Du erwachst auf weicher Daun,
und bemerkst voll Wut und Mecker:
Alles nur ein Traum!

*(Nach J. W. v. Goethes Gedicht „Früh, wenn Tal, Gebirg und Garten“)

Zwitscherhighlights im Februar 2018

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Hier passiert momentan ja nicht soviel. Das mag daran liegen, dass ich grade schwer mit einer beruflichen Baustelle beschäftigt bin. Aber diese Baustelle neigt sich langsam dem Ende zu, und dann wird hier auch wieder mehr geschrieben. In jedem Fall wird hier jetzt erst mal gezwitschert, denn die Zwitscherhighlights aus dem letzten Monat möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

K.O. durch Pickel

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Die Kröte saß auf ihrem Blatte
und sprach zum Frosch dem Gatte:
„Bitte kauf mir Clerasil,
denn Pickel hab ich viel zu viel!“
Der hüpft denn auch zur Drogerie,
um zu retten des Weibs Karosserie.
Und wie er kommt angehoppelt
mit dem Mittel,
springt die Gattin vor Freud
aus dem Kittel.
Jetzt leben sie seelig auf ihrem Blatte.
Ko vom Hoppeln ist der Gatte.

#wmdedgt 2/2018

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Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Das frage ich mich oft selbst. Deshalb folge ich gerne der Initiative von Frau Brüllen am 5. jeden Monats dem Tagebuchbloggen zu frönen.

Die nächsten zwei Wochen ist mein Typ am Standort Trier gefragt. Deswegen steht der heutige Tag im Zeichen einer Dienstreise.

07.00 Uhr:
Der Wecker kann heute etwas später klingeln, da ich erst am Abend in Trier sein muss.
Sparsames Frühstück bestehend aus Milchkaffee, Ei und einer Quark-Pfirsich-Creme, die noch von gestern Abend übrig war.

09.00 Uhr:
Ich drehe eine kleine Runde auf meinem Rennrad. In meinem Wohnzimmer. Meine kürzlich erworbene Indoor-Training-Rolle macht das möglich und ich muss nicht mit kalten Temperaturen in diesem „da draussen“ auseinandersetzen. Natürlich ist das Live-Fahren in der Natur um Längen besser, aber wenn man nur mal schnell ein Training dazwischen schieben will tut es auch die Rolle. Zur Abwechslung kann man dabei den Fernseher laufen lassen. Unterm Strich keine schlechte Sache für die kalte Jahreszeit.

Rennrolle
Das Hamsterrad im Wohnzimmer, für die Weicheier im Radsport, die an kalten Tagen nicht draußen radeln möchten.

11.00 Uhr:
Frisch geduscht sind ein paar ernste Telefonate mit Mietern notwendig. Ausbleibende Zahlungen und ein zuggestellter Dachboden sind Steine des Anstoßes. Sehr nervig.

12.00 Uhr:
Kleiner Snack und packen für die Reise. Dann mache ich mich auf den Weg.

18.30 Uhr
Ankunft am Hotel. Alles sehr schick. Anscheinend gönnt mir der Dienstherr auch einmal was.

19.00 Uhr
Dienstbesprechung. In der Hotelbar. Einheimisches Bier zu noblen Preisen. Aber für eine gute Besprechung muss man auch mal was investieren.

23.00 Uhr
Ende der Dienstbesprechung.

Gute Nacht.

Zwitscherhighlights im Januar 2018

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Spiel des Lebens

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Seit einiger Zeit bin ich Abonnent von Sue Reindkes „Email für Dich“. Es sind einfach wunderbare Mails voll von Gedanken, die meine eigenen Gedanken schon vielfach angestoßen haben. Ich kann ihnen Sue Reindke wärmstens empfehlen.

In der letzten Mail ging es um Begabung und was man daraus macht. Sue zitiert einen Freund, der ihr sagte:

„Das Universum hat mir ziemlich tolle Karten in die Hand gedrückt, und ich habe das Gefühl, wenn ich in diesen Jahren gerade nicht alles heraushole, ist es so, als würde ich mich mit diesen Karten einfach nicht an den Tisch setzen, um mitzuspielen.“

Dieses erzeugte Bild mit den Spielkarten gefällt mir ausgesprochen gut. Diesen Gedanken kann man sehr schön weiterspinnen. Sehen wir unsere Begabungen als Spielkarten.

Ich hatte früher Tanten und Onkel, die immer sagten „Du kannst doch so schön dies und das, mach doch dies und das mal als Beruf“. Woher wollten die über meine Talente bescheid wissen? Keine Ahnung hatten die! Ich hatte meine Karten in der Hand, und wie es sich für einen guten Kartenspieler gehört, lässt man sich doch nicht in die Karten schauen. Und deswegen habe ich dann später auch etwas ganz anderes gemacht.

Später im Leben habe ich mir dann doch manchmal in die Karten schauen lassen. Zum Beispiel von Menschen, die ich sehr gern hatte oder gar geliebt habe. Einige haben das Wissen um meine Karten schamlos für sich ausgenutzt. Das war dann sehr verletzend als Verlierer dazustehen. Andere wiederum haben so getan, als ob sie mein Blatt nicht kennen und mit einem Blinzeln spielten sie ihre Karten dann so aus, dass es auch für mich von Vorteil war. Daraus habe ich gelernt und fortan sehr darauf geachtet wen ich in meine Karten schauen lasse und wen nicht.

In einigen Runden waren meine Karten schlecht. Ich dachte: „Mit so nem miesen Blatt kannst du hier nix reißen…“. Dann gab es zwei Möglichkeiten. Die erste: Man legt alle Karten ab und passt. Hin und wieder habe ich das getan. Ob es gut oder schlecht war, kann ich nicht genau sagen. Ich weiß ja auch nicht wie es ausgegangen wäre, wenn ich gespielt hätte. Wenn ich aber die zweite Möglichkeit in Betracht zog, nämlich einfach mal mein Glück mit diesen Karten zu versuchen, dann war das Ergebnis oft überraschend positiv.

Irgendwann bin ich auch mal an einen Falschspieler geraten. Zunächst war ich beeindruckt wie gut der alles so meistert und wie das Glück auf seiner Seite stand. Aber dann, durch eine kurze Unachtsamkeit seinerseits, weil er sich grade überheblich sicher fühlte in seinem Tun, da machte er einen Fehler und flog auf! Und dann hatte ich selbst plötzlich alle Trümpfe in der Hand.

Wir können die Karten, die uns das Leben zuspielt nicht oder nur wenig beeinflussen. Was wir aus diesem Kartenblatt machen können wir aber sehr wohl beeinflussen. Das Blatt einfach beleidigt auf den Tisch legen, die Runde passen, und auf ein besseres Blatt in der nächsten Runde hoffen ist eine Möglichkeit. Aber wenn wir es auch mit schlechten Blättern versuchen, dann können wir aus der Runde lernen und sind mit jeder Runde besser und um viele Erfahrungen reicher. Und am Ende gewinnen wir. Ganz sicher.

Und noch etwas ist wichtig: Wenn wir keine Lust mehr haben auf ein Kartenspiel, dann packen wir die Karten wieder zurück in die Schachtel, oder lassen die anderen alleine weiterspielen. Niemand ist gezwungen im Kartenspiel mitzuspielen, egal wie gut das Blatt gerade ist. Wenn wir glauben, dass uns ab jetzt Monopoly oder Mensch ärgere dich nicht besser gefällt, dann sollten wir in jedem Fall das Spiel wechseln. Ein Spiel zu spielen, das uns nicht gefällt, und wir es vielleicht nur mitspielen weil andere es für das richtige Spiel halten, macht unglücklich.

Also dann, in diesem Sinne, passen Sie auf mit wem Sie spielen, und spielen Sie nur etwas, das Sie auch selbst gerne spielen möchten.

Danke liebe Sue!

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