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26. bis 28. Oktober 2018, ein Wochenende mit Spendensammeln und Varieté

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Bevor es ins Wochenende ging, bin ich mit der stellvertretenden Bürgermeisterin der Garnisonsstadt, die meinen Verband beherbergt, mit einer Sammelbüchse durch die Innenstadt gezogen. Jedes Jahr um diese Zeit findet das an fast allen Bundeswehrstandorten statt: Die Auftaktsammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V.
In Anbetracht der politischen Großwetterlage scheint es mir mehr denn je angebracht zu sein, gegen das Vergessen zu arbeiten, was zwei Kriege in Europa vor nicht allzu langer Zeit an Schutt und Asche und vor allem an Menschenleid hinterlassen haben.
Die Bürgermeisterin legte sich sehr ins Zeug, um mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Die Sammlung, also der eigentliche Anlass, geriet dabei oft schnell in den Hintergrund und in den Gesprächen ging es dann eher um das, was die Menschen im Ort gerade sehr bewegt: Schlaglöcher in den Straßen, heruntergekommene Spielplätze, marode Schulen. Im Abschlussgespräch nach der Sammlung erläuterte mir die Bürgermeisterin, dass das die wahren Probleme der Bürgerinnen und Bürger seien und nicht die Flüchtlingspolitik, wie es die AfD uns glauben machen will. Sie sagte es läge an der Kommunalpolitik sich den Problemen der Menschen anzunehmen. Und wenn das gelingt, dann wäre die AfD bald Geschichte. Ich hoffe, dass ihr das gelingt.

Das Highlight am Wochenende war dann ein Abend im GOP Varietétheater. Überwiegend gab es Atemberaubende Akrobatik zu bewundern. Ich habe schon viele Programme im GOP gesehen und muss leider sagen, dass mir die Programme früher besser gefallen haben, als die einzelnen Artisten und Künstler mit einer in sich schlüssigen Nummer aneinandergereiht mit kurzen Zwischenspielen eines Conférenciers aufgetreten sind. Seit einigen Jahren versucht das GOP neue Wege zu gehen. Dabei wird versucht die einzelnen Darbietungen in eine Geschichte einzubetten. Was meiner Ansicht nach dazu führt, dass diese Geschichte oft holprig wirkt und die Einzeldarbietungen nicht ganz zu ihrer Wirkung kommen, weil sie der Geschichte irgendwie angepasst werden müssen. Vielleicht muss sich diese „neue“ Art des Varietés noch etwas entwickeln. Meiner Liebe zum Varieté tut das jedenfalls keinen Abbruch und ich werde weithin ins GOP gehen.

Übrigens habe ich vorher einen unglaublich guten Burger mit Süßkatoffelpommes gegessen. Ich war zum ersten mal in einem Hans-im-Glück-Burger-Grill-Restaurant. Wirklich sehr empfehlenswert.

Ausgeklungen ist das Wochenende dann eher unspektakulär mit Bügelwäsche und Tatort.

12. bis 14. Oktober 2018, ein Wochenende mit Wandfarbe und Kürbissuppe

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Mal ehrlich, ist das nicht ein tolles Wetter? Ich weiß, dass die Landwirte das anders sehen. Aber dieser Sommer war toll und der Herbst ist es auch. Ich mag dieses Wetter einfach.

Freitag war es mal an der Zeit ein paar Überstunden abzubauen. Aber Füße hochlegen war nicht. Denn Vatter wollte seinen Flur mit neuer Wandfarbe beglücken. Und weil das mit zunehmendem Alter in der Kombination Treppenhaus und Leiter statistisch oft mit Oberschenkelhalsbruch endet, habe ich das übernommen. Trotz zahlreicher Ecken und Herausforderungen war das ganze dann doch innerhalb von vier Stunden erledigt. Zur Belohnung gab eine wunderbare Kartoffelsuppe mit Bockwurst.

Kartoffelsuppe im Sauerland. Mehr geht nicht.

Am Abend dann Kochstammtisch. Diesmal bei der besten Köchin im Team. Seit vielen Jahren bekochen wir uns gegenseitig und verbringen wunderbare Abende. So auch dieses Mal. Es gab Bauchfleisch, das 18 Stunden im Sous Vide Garer verweilte. Traumhaft lecker! Das war nur noch mit dem selbstgerechten Eis am Ende des Menüs zu toppen. Leider habe ich vor lauter schlemmen vergessen das ganze in Bildern festzuhalten.

Der Samstag war dann geprägt von Ausschlafen, lange Frühstücken, Spaziergang mit Hund und viel Zeit auf dem Sofa.
Samstag Abend gab es einen Geburtstag in der Familie der Liebsten zu feiern. Die anwesende Mischpoke war ausgesprochen lustig und ich freue mich auf die nächsten Feierlichkeiten in diesem Kreis.

Hundi liebt mich irgendwie.

Am heutigen Sonntag musste dann unbedingt nochmal das tolle Wetter genutzt werden. Ausgiebiger Spaziergang mit der Liebsten und Hundi am See. Die Eisschlange an der Kuhbar war mir dann allerdings doch zu lang für ein Eis.

Phönixsee in Dortmund. Hundi, Enten und im Hintergrund sozialer Wohnungsbau.

Heute Abend das Wahldebakel der CSU in Bayern. Ich bin etwas beruhigt, dass nicht alle Wähler zu den braunen Flaschen von der AfD gewechselt sind. Es wird eine spannende Regierungsbildung. Das ist sicher.
Die viel gepriesenen Ankerzentren haben der CSU am Ende nicht geholfen. Und das ist gut so. Meine Hoffnung ist nun, dass sich die Politik jetzt mal wieder mit den wirklich wichtigen Themen wie Bildung, Wohnen und Gesundheit auseinander setzt. Und das bitte ohne Polemik, und nur sachlich bitte!
Sehr gelungen im Zusammenhang mit dem Wahlkampf in Bayern fand ich übrigens die Aktion, dass jemand die URL http://www.mutterallerprobleme.de gekauft und dann auf die Seite der CSU weiterverlinkt hat.

Nebenbei habe ich übrigens einen geschenkten Kürbis verarbeitet. Das Abendessen der nächsten Wochen dürfte damit erledigt sein. Die Truhe ist voll.

Kürbis vorher …
… Kürbis nachher.

Und dann habe ich am Wochenende noch ein schönes Fundstück gefunden:

Fundstück vom Wochenende.
Das passiert wenn Oma sagt: „Das Rezept gibt es nur über meine Leiche!“

#wmdedgt 10/2018

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Heute ist Freitag der 5. Oktober, und das bedeutet, dass ich mir am Abend die Frage stelle: Was habe ich heute eigentlich den ganzen Tag gemacht?
Getreu der Initiative von der lieben Frau Brüllen kommt hier mein fünfter Tag im Monat Oktober.

05:15 Uhr
Der Radiowecker säuselt mir eine Schnulze ins Ohr. Schon nach zweimal Snoozetaste stehe ich auf. Irgendwie null Hunger und kein Bock auf Frühstück.

06:00 Uhr
Pünktlich mit den Nachrichten sitze ich im Auto fahre zum Dienst. Seit geraumer Zeit frage ich mich ob die Welt eigentlich immer schon so bekloppt war und warum sich die Gesellschaft gefühlt keinen Meter vorwärts, ja eher sogar rückwärts entwickelt. Fühlt man sich eigentlich besser wenn man keine Nachrichten mehr hört?

06:34 Uhr
Im Büro wird zunächst mal gelüftet und die Kaffeemaschine gestartet. Dann startet der alltäglich Wahnsinn. Ich ärgere mich sehr darüber, dass ich nicht die zwei Brückentage zum Überstundenabbau genutzt habe. Ich war der festen Überzeugung, dass diese zwei Tage, eben weil es Brückentage sind, mal etwas ruhiger sind, um lange liegengebliebene Dinge mal aufzuarbeiten. Das Gegenteil war der Fall. Am Ende kommen sogar noch Überstunden oben drauf.
Manchmal wünsche ich mir Captain James Tiberius Kirk zu sein. Der hat nämlich jeden Tag Brückentag. *Flachwitzgefahr*

13:05 Uhr
Heimweg. Das Wetter ist wirklich toll. Dieser Sommer hat absolut alles gegeben und weigert sich nun einfach so abzutreten. Auch wenn Deutschlands Landwirte anderer Meinung sind: Ich fand diesen Sommer echt toll.

13:40 Uhr
Zuhause setze ich als erstes einen Brotteig an. Selbstgemachtes Brot schmeckt nunmal am besten. Ich habe schon ewig keines mehr beim Bäcker gekauft. Und es macht wirklich kaum Arbeit.
Danach lege ich mich aufs Sofa und verschnaufe eine Runde, um den Frust des Vormittags loszuwerden.

Da geht er nun. Brotteig in the Making.

15:00 Uhr
Einkaufen. Von meinem Lieblingskäse gibt es nur ein Reststück mit sehr viel Rinde. Ich würde es nehmen wenn die Verkäuferin so nett wäre einen Großteil der Rinde vor dem Wiegen abzuschneiden. Aber sie sagt das darf sie nicht. Dann eben kein Käse, denn für Käserinde bin ich nicht bereit so viel Geld auszugeben.

16:00 Uhr
Das übliche Freitagsprogramm startet: Ein bisschen Haushalt, Altpapier und Altglas wegbringen und das was jeder Soldat am Freitag macht: Uniform waschen.
Danach etwas für die Vorfreude: Ich überweise das Geld für meinen gebuchten Urlaub im Winter. Eigentlich kann ich mir den momentan nicht wirklich leisten. Die ungeplanten Ausgaben waren in letzter Zeit etwas im Übersoll. Aber dieses Jahr war irgendwie keine Gelegenheit für richtig Urlaub und die Sehnsucht im Winter ein bisschen in die Sonne zu fliegen ist einfach zu groß. Und außerdem habe ich heute ja schon am Käse gespart.

Soldatenfreitagsbeschäftigung: Uniform waschen.

18:20 Uhr
Ich wärme mir etwas aus der Tiefkühltruhe auf zum Abendessen. Gefüllte Hähnchenbrust mit Nudeln. Köstlich! Während ich mein Essen genieße duftet das Brot, das nun im Ofen gebacken wird.

Der Abend endet mit Bierchen auf dem Balkon. Wochenende.

Abendessen: Mit Käse und Kräutern gefüllte Hähnchenbrust.
Dinkelbrot a la Stoer.
Lauer Spätsommerabend mit Balkonbier. Das Wochenende kann beginnen.

Zwitscherhighlights Spezial: #wiesnwache

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Auch in diesem Jahr zwitschert die Polizei unter #wiesnwache sehr lustig über Vorkommnisse auf dem Oktoberfest. Am 28.09. habe ich das mal ein wenig auf Twitter verfolgt.
Hier meine Highlights dazu:

Zwitscherhighlights im September 2018

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https://twitter.com/asausagehastwo/status/1044233989064708097

Die kotzende Milchkuh

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Meine Oma hatte damals eine ganz besondere Milchkanne. Immer wenn diese beim Sonntagskaffee auf den Tisch kam, hatte ich meine größte Freude an dem Ding.

Die Milchkanne war eine Kuh aus Porzellan und die Milch kam aus dem Maul der Kuh in den frisch aufgebrühten Kaffee.
Meine Tante bekam immer einen leichten Würgereiz wenn die kotzende Milchkuh zum Einsatz kam. Nur ich hatte meinen Spaß, und ich war immer ganz enttäuscht wenn jemand am Tisch saß, der keine Milch für seinen Kaffee nahm.

Vor einiger Zeit hatte ich meiner Lebensabschnittsverschönerin von diesem Highlight meiner Kindheit berichtet. Das hat sie im Hinterkopf abgespeichert. Und als sie letztens in Österreich auf Reisen war, da entdeckte sie in einem kleinen Laden eine ebensolche kotzende Milchkuh. Ist doch klar, wie sehr ich mich über dieses Mitbringsel gefreut habe, oder?

7. bis 9. September 2018, ein Wochenende mit Tupper, Tieren und Lego

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Ein Wochenende mit wenig Joggingbuxe und nix mit Sofa.

Am Freitag kann ich nach vier arbeitsreichen Tagen mal ein paar Überstunden abbauen. Das ist auch gut so, denn DHL hat eine sehr wichtige Paketlieferung angekündigt: Den James Bond Aston Martin von Lego mit Schleudersitz und anderen tollen Features!

Den Abend verbringe ich dann als einziger Mann zwischen vielen Frauen auf einer Tupperparty. Die vortragende Tupperexpertin denkt zunächst ich sei gekommen, um dem Ehemann der einladenden Dame des Hauses zur Seite zu stehen. Sie schaut zunächst skeptisch, als ich ihr offenbare, dass ich sehr am Thema Tupper interessiert bin. Im Verlauf des Abends kann ich sie allerdings mit meiner Tupperfachexpertise überzeugen.

Der Samstag bringt eine große Enttäuschung mit sich: Im Zoo sind die Erdmännchen wegen Umbauarbeiten nicht zu sehen. Sehr traurig.
Dafür sind die Pinguine wieder hervorragend angezogen und alles in allem ist es ein toller Tag mit Giraffe, Nashorn und Co.

Erdmanns sind heute nicht daheim.

Das Frühstück am Sonntag muss ich auf ein absolutes Minimum reduzieren. Mein Vater nebst Gattin haben zum Grillen geladen. Wie immer frage ich mich beim Anblick der Futterberge wer denn noch so alles kommt, aber es kommt niemand, der mir zur Hilfe eilen kann. Ich denke in etwa drei Tagen wird das Völlegefühl langsam wieder nachlassen.

Während Hans Beimer in der Lindentraße beerdigt wird, mache ich mich an den ersten Bauabschnitt von meinem neuen Legospielzeug.

Der erste Bauabschnitt hat schon mal sehr viel Spaß gemacht.

Der Tatort aus Köln wird das Wochenende nun beenden.

#wmdedgt 9/2018

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Heute ist der 5. September und damit mal wieder Zeit mich zu fragen was ich eigentlich den ganzen Tag so mache.
Getreu der Initiative von Frau Brüllen, die das Tagebuchbloggen großartig beherrscht.

Heute ist Mittwoch. Quasi Bergfest vonne Arbeitswoche.

05:00 Uhr
Der Wecker klingelt. Nicht meiner, denn ich habe die Nacht auswärts verbracht. In der Küche duftet es nach frischem Kaffee. Der anwesende Hund versucht mich zu hypnotisieren, um an mein Leberwurstbrot heran zu kommen. Er bleibt erfolglos.

06:00 Uhr
Ein Abschiedskuss und ab auf die Autobahn. Heute läuft es ausnahmsweise mal gut über die A1.

06:25 Uhr
Der Wachmann an der Kaserne erkennt mich und winkt mich schnell durch.

06:45 Uhr
Nach einer weiteren Tasse Kaffee und einem Keks geht es direkt ins Hamsterrad. Viele Projekte stehen im Moment an und wir haben bald einen Wechsel auf dem Dienstposten unseres „Imperators“, wie ich ihn immer nenne. Da gilt es viel vorzubereiten, um einen sauberen Übergang zu schaffen.

12:00 Uhr
Das Highlight des Tages ist das Mittagessen.

13:00 Uhr
Große Besprechung. Die letzte ist schon etwas länger her, daher dauert es heute etwas länger als sonst, auch wenn jeder bemüht ist sich kurz zu fassen.

Alles in allem ein normaler Tag: Telefonate, Gespräche, Mails. Es klingt sehr langweilig. Ist es aber nicht. Wer das Thema Bundeswehr zur Zeit in den Medien verfolgt, der weiß, dass es eher schlecht um die Landesverteidigung bestellt ist. JA, es läuft nicht alles wirklich rund im Moment. Aber ich erlebe derzeit sehr, sehr viele Soldatinnen und Soldaten um mich herum, die jeden Tag ihr bestes geben. Professionell und engagiert. Und deswegen glaube ich auch, dass es schon bald wieder bergauf gehen wird. Wir leben in unruhigen Zeiten und das geht auch an einer Armee nicht spurlos vorbei. Insbesondere dann nicht, wenn Politik und Gesellschaft selbst noch nicht wissen wohin die Reise gehen soll und für was ich eine Armee brauche, bzw. in welche Richtung ich diese ausrichten will.
Ich mache derzeit jeden Tag aus Scheisse Marmelade, und das nur, damit Sie morgen früh auch weiterhin mit einem friedlichen Europa um sich herum in Ihr Marmeladenbrot beissen können.
*stellen Sie sich jetzt noch vor ich stehe mit Merkel# vor Ihnen, dann wird meine Ansprache hier sehr authentisch*

19:00 Uhr
Wieder zuhause. Eigentlich wollte ich noch auf dem Weg vom Dienst nachhause in der Muckibude vorbeischauen. Nur leider hatte ich nicht alles in die Tasche gepackt, was ich dafür so brauche. Weil das Wetter mal wieder bombastisch ist, entschließe ich mich kurzerhand aufs Fahrrad zu steigen. Eine gute Stunde radel ich durch den sehr warmen Abend. Und ich bin nicht allein. Ich lasse es ruhig angehen, denn die Triathlonsaison ist für mich in diesem Jahr vorbei. Die nächsten Monate wird sich viel um Grundlagenausdauer, Schwimmtechnik und Krafttraining drehen. Und um die Entscheidung welche Distanzen ich im kommenden Jahr angehe.

21:00 Uhr
Zwei Stullen zum Abendessen. Duschen. Bloggen.

22:00 Uhr
Waagerechte Lage. Augen zu. Gute Nacht.

Zwitscherhighlights im August 2018

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https://twitter.com/DerHundertmark/status/1030517944776884224


https://twitter.com/helljaeger/status/1028245832905228288

Meine erste Olympische Distanz beim Triathlon in Hamburg (Teil 6: Was bleibt)

Meine erste Olympische Distanz beim Triathlon in Hamburg (Teil 6: Was bleibt) published on 1 Kommentar zu Meine erste Olympische Distanz beim Triathlon in Hamburg (Teil 6: Was bleibt)

Triathlon vorbei. Und jetzt?
Zwei Tage nach dem Triathlon habe ich mehrere Tage mit einem Infekt flach gelegen. Mal wieder. Irgendwie sagt mir mein Körper, dass da grade was nicht richtig läuft. Drei Wochen lang habe ich dann erstmal keinen Sport gemacht und fange jetzt langsam auf einem ganz niedrigen Level wieder an. Eigentlich hatte ich noch die Teilnahme an einer weiteren olympischen Distanz in diesem Jahr geplant, aber da habe ich mich wieder abgemeldet. Doch die Gesundheit geht vor. Ich muss mal sehen wie das sportliche Leben auf andere Beine stelle.
Also was bleibt?

1. Alles ist möglich
Jedenfalls wenn man es wirklich will. Es gibt immer Mittel und Wege. Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich beim Triathlon in Hamburg teilnehme, hätte ich schallend gelacht. Irgendwann wollte ich etwas ändern und mich besser fühlen. Seit zwei Jahren habe ich richtig viel Spaß an Sport und Bewegung. Und mit etwas gezieltem und regelmäßigem Training kann man sehr viel erreichen.

2. Es läuft nie nach Plan
Mein Trainingsplan ist definitiv nicht aufgegangen. Diese ganzen Infekte sind sicherlich nicht nur auf zu viel Sport zurückzuführen. Aber vielleicht ein bisschen. Vielleicht habe ich einen Tick zuviel gewollt. Ich muss das alles jetzt mal sauber auswerten und überlegen wie ich mein Training sinnvoller gestalten kann, und vor allem wie ich es besser zwischen Arbeit und sozialem Leben unterbringen kann. Rückschläge wird es immer geben. Man darf an ihnen aber nicht verzweifeln, sondern man muss aus ihnen lernen. Wie heisst es so schön? Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.

3. Nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon
Eindeutig ja. Das wird sicherlich nicht mein letzter Triathlon gewesen sein. Auf welchen Distanzen ich mich demnächst herumtreibe weiß ich noch nicht. Eigentlich war es mein Wunsch bzw. Traum 2019 eine Mitteldistanz zu absolvieren. Inzwischen glaube ich, dass sich das um mindestens ein Jahr verschieben wird. Zur Zeit ist einfach zu wenig Zeit für ein solch aufwendiges Training. Aber auch Sprint- und Kurzdistanz machen genug Spaß. Außerdem kann man ja auch versuchen seine Zeiten zu verbessern, anstelle die Distanz zu erhöhen.

4. Nochmal Hamburg
Nochmal eindeutig ja. Diese Stimmung in Hamburg war einfach unbeschreiblich toll. Man kann das nur schwer beschreiben. Man muss das live und in Farbe erlebt haben. Wenns klappt fahre ich im nächsten Jahr nochmal dorthin. Egal ob für die Sprint- oder für die Kurzdistanz.

5. Ein Hoteltipp
Mir ging es vorrangig darum ein Hotel zu finden, dass möglichst nah am Austragungsort liegt, dennoch ruhig ist, nicht zu teuer aber auch kein 0815 ist. Über eine Triathlongruppe bei Facebook hat mir jemand das Hotel Wedina in der Gurlittstraße empfohlen. Ich kann das wirklich uneingeschränkt weiter empfehlen. Man findet dort Zimmer in verschiedenen Größen für unterschiedlichste Bedürfnisse. Außerdem setzen die Betreiber auf Nachhaltigkeit und ein gewisses Umweltbewusstsein. Definitiv kein 0815 und zentral gelegen.

6. Jede Menge Wäsche

Die ganze Geschichte:
Teil 1: Anreise
Teil 2: Der Tag davor
Teil 3: Raceday, das Freiwasser und ich als Michelinmännchen
Teil 4: Radfahren mit Sightseeing inklusive
Teil 5: Ein schwerer Lauf ins Ziel

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