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#wmdedgt 01/2019 und der 18. Tag auf der Blumeninsel

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In den letzten Monaten des vergangenen Jahres bin ich nie dazu gekommen am 5. des Monats aufzuschreiben was ich eigentlich den ganzen Tag mache. Und jetzt heißt es: Neues Jahr, neuer Versuch am Ball zu bleiben! An jedem 5. des Monats wird getreu dem Motto der lieben Frau Brüllen Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? aufgeschrieben was ich an diesem Tag denn so gemacht habe.

Heute ist nicht nur der 5. Januar, sondern auch mein 18. Tag auf der Blumeninsel Madeira. Und wie in den vergangenen Tagen auch, bin ich heute wieder wandern. Für heute habe ich mich allerdings mit anderen Wanderern zusammengetan und bin nicht wie sonst alleine gewandert. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass man nicht einen Wanderweg suchen muss, der den gleichen Start- und Zielpunkt hat. Man kann ein Auto am Endpunkt parken und dann mit dem anderen Auto zum Startpunkt fahren und es später wieder abholen. Wenn ich bisher eine Levadawanderung gemacht habe, musste ich meistens den gleichen Weg wieder zurückgehen, um zum Auto zu gelangen. 

Die heutige Wanderung geht von Ribeiro Frio nach Portela. Sie verläuft erst entlang der Levada do Furado und dann weiter an der Levada da Portela. Der Wanderweg entlang dieser Levadas ist sehr bequem zu gehen, er ist breit, nur an wenigen Stellen schmal und hat kaum ausgesetzte Stellen. 

Zunächst ist der Weg sehr märchenhaft und verwunschen von Lorbeerbäumen und Kiefern umgeben. Die Aussicht ins Tal ist trotz immer mal wieder auftretendem Nebel relativ gut. Etwa auf der Mitte der Strecke ändert sich die Vegetation und es wird felsiger. Zunächst gehe ich durch einen sehr hohen Felsspalt hindurch. Danach durchläuft der Weg samt Levada immer wieder durch kleine Höhlen.

Trotz Nebel immer mal wieder ein schöner Blick ins Tal.
Tor in eine andere Welt?
Viele kleine Höhlen und Tunnel durch die sich Weg und Nevada schlängeln.

Der letzte Teil des Weges bietet noch einmal eine neue Landschaft. Es geht durch bunt gemischte Waldstücke mit verschiedensten Baumarten. Außerdem wird hier ein riesiger Wasserspeicher passiert. Der scheint aber durchaus noch etwas Wasser gebrauchen zu können. Kurz darauf geht’s an einigen Häusern vorbei und stark bergab und es ist nicht mehr weit zum Zielort Portela.

Bunt gemischte Vegetation mit wundersam gewachsenen Bäumen im letzten Teil der Wanderstrecke.
Wasserspeicher.

Weil noch etwas Zeit ist und der Ort Santana ganz in der Nähe liegt, beschließt die Wandergruppe dort noch die berühmten Madeirahäuschen zu besichtigen und im Madeira Themenpark vorbeizuschauen. Der Park ist kaum besucht. Er ist eine Mischung aus Botanischem Garten und Museumsgebäuden zu verschiedenen Themen, die die Geschichte von Madeira erzählen. Und so lerne ich heute einiges über die Entdeckung der Insel, wie sie besiedelt wurde, wie die Landwirtschaft ermöglicht wurde, wie der Tourismus hierhin kam. Ich lerne etwas über den Weinanbau und die Hochzeit des Zuckers auf Madeira. In einem Gebäude gibt es ein Kino mit bewegten Sitzen, wo es sich quasi so anfühlt als ob man über die Insel fliegt. Das finde ich erstaunlich gut gemacht und ich hätte hier an diesem Ort so etwas gar nicht erwartet.

Gestern hatte ich ja in der Markthalle in Funchal die Frucht der Monstera kennengelernt. Hier im Themenpark entdecke ich heute so eine Pflanze samt Frucht daran. Und jetzt weiß ich auch warum die Monstera bei uns daheim „Fensterblatt“ genannt wird: Die Frucht wächst in einer Blüte, in die man durch ein Fenster hineinsehen und innen die Frucht sehen kann. 

Fensterblatt mit Blüte und darin reifender Frucht.

Das Highlight in diesem Themenpark ist allerdings das extra WC für Kinder. Das erste WC, das eine Kindgerechte Größe hat. Sehr gute Idee!

Mini-WC für kleine Besucher im Themenpark Madeira.

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